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Stove

(Senior Member)

Hallo,

Ich möchte der erste sein, der Dir für diesen wertvollen und hilfreichen Beitrag ein dickes "Dankeschön" sagt. freuen
Deine Ausführungen helfen 10-mal mehr, als so manche "Weisheiten", die dem Laien oft als Tatsachen verkauft werden.
Alles nachvollziehbar und unwiderlegbar, da Erfahrungswert.
Vielen Dank für die Mühe.

Viele Grüße
Stove
23.02.15, 18:45:39

pyromanenoli

(Senior Member)

geändert von: pyromanenoli - 24.02.15, 01:15:38

Hallo niroki,

da ja diese letzten beiden Beiträge an mich als ehemaligen "Pfuschofenbesitzer" gerichtet sind, werde ich mich dazu äußern. Ich weiß nicht, warum Sie sich persönlich auf den Schlips getreten fühlen. Meine Aussage war lediglich, dass es keinen Grund gibt einen GO zu verherrlichen, noch einen Kaminofen zu "verteuflischen". Der Ofen muss immer auf die speziellen Wünsche und Gegebenheiten des Kunden ausgelegt werden. Und da kann es vorkommen, dass ein GO nicht immer die richtige Wahl ist. Nichts anderes habe ich gesagt!
Jetzt schreiben Sie hinterher "für die ganz Genauen". Was soll das? Meine Argumente beziehen sich auf das eindeutige "IMMER" in Ihrem thread, welches Sie jetzt fett relativieren. Warum?

Sie haben mit Ihrem kleinen 1000 kg GO mit der 10 kg Feuerung von Herrn Kern eine ideale Lösung für Ihre Wünsche, Ihre Raumgeometrie und Ihre Heizlast bekommen - Glückwunsch - aber dass sollte eigentlich die Regel und nicht die Ausnahme sein. Sie brauchen sich Ihren Traumofen doch nicht seitenweise schön zu rechnen! Er funktioniert bei Ihnen für all Ihre ZWecke, das können Sie über Ihren Ofen aus Erfahrung sagen. Ich kann auch so manches aus Erfahrung sagen, manches aber auch nur vom Lesen im Internet. Na und? Muss man jeden Fehler und negative Erfahrung selbst machen? Sagen Sie das mal Ihrem Hausarzt!

Aber anscheinend finden Sie meine Argument ja so:

Zitat:
Um die Argumente der Ofenbesitzer richtig zu bewerten, sollte man als interessierte Leser aber wissen, ob die Ofenbesitzer einen ordentlichen Ofen zu Hause haben oder einen "Pfusch am Bau".


Zitat:
Die Argumente der entäuschten "Pfusch-Ofenbesitzer" nützen einem zum Vergleich der Ofenarten gar nichts.


Ich bin froh, dass ich weder einen GO noch einen Kaminofen habe, da sonst ja klar wäre, für welche "Seite" ich mich entscheiden würde bzw. müsste um nicht als "Depp" dazustehen, oder? Oder etwa nicht?

Nun aber zur sachlichen Argumentation:

Hätten Sie eine deutlich höhere Heizlast und damit den Bedarf einer deutlich größeren Feuerung wird der GO damit noch untauglicher, um mal kurz die Bude warm zu machen resp. unwirtschaftlicher. Sie schreiben ja selbst

Zitat:
das Thermometer fällt nach dieser Stunde auf maximal 21 Grad zurück und bleibt bei diesem Wert dann fast gleichmäßig für die nächsten 23 Stunden bis zum nächten Abend und Abbrand.


Also auch noch am nächsten (Spätsommer-)Mittag, wenn es draußen 24°C hat. Wie wollen Sie dann die Wärme raus lassen? Lüften?

Zitat:
Ein Kaminofen gibt die verbrannte Energie sofort innerhalb zwei Stunden in den Wohnraum als Konfektionswärme (heiße Luft) in den Wohnraum ab.


Das stimmt so nicht. Auch ein Kaminofen hat eine Masse, die je nach Ausführung 200-400 kg betragen kann und somit die Energie eine Zeit zumindest speichert. Er ist NICHT innerhalb von 2 Stunden KALT! Auch ein Kaminofen hat eine Scheibe, die genau so strahlt wie die eines GOs. Von reiner Konvektionswärme (heiße Luft) kann also keine Rede sein!

Zitat:
Mach mal ein Feuer mit 400 Gramm Holz?????


Das ist keine Frage der Holzmasse, sondern der Scheitdicke und Schichtung!

Zitat:
Was ich damit sagen will: es ist recht leicht die richtige Menge an Holz zu nehmen, weil Änderungen von 2 kg nicht so Große unterschiede ausmachen.


Für den GO haben Sie Recht, beim Kaminofen sind das Welten! Und da soll jetzt ein GO wirtschaftlicher sein?

Sie jonglieren mit Zahlen und Begriffen:

Zitat:
Ich kann innerhalb 24 Stunden variabel zwischen 5 kg Holz, das wären dann 20 kw und 30 kg Holz das wären dann 120 kw Energie erzeugen.


Zitat:
Dabei kam eine Heizleistung von 5 kw/h heraus.


Zitat:
Wenn ich nun 5 kw pro Stunde benötige, dann brauche ich an einem Tag 120kw


Dabei hätten Sie sich vorher dringend noch einmal mit der Physik beschäftigen sollen:
a) kW/h ist keine Leistung
b) genauso wenig ist kW eine Energie

Das hat jetzt mit "ganz genau" oder "haarspalterisch" gar nichts zu tun. In einem Autoforum, in dem Sie von Ihrem neuen Flitzer mit über 300 PS/h erzählen, könnten Sie sich nicht mehr blicken lassen. Keiner würde Sie mehr ernst nehmen, wenn es um die sachlich-physikalische Betrachtung mancher Gegebenheiten geht.

Zitat:
weil der Grundofen an die nächste Wand oder Möbelstück strahlt und wie beim Billiardspiel, die Kugel überall auf dem Spielfeld landen kann?


Der GO wird an der Außenseite je nach Bauart 40-70°C heiß. Wie warm glauben Sie muss ein Sofa werden, dass es um die Ecke strahlen kann und dadurch einen weiteren Raum erwärmen kann? Und die Außenwand dahinter? Könnte das "Um-Die-Ecke-Strahlen" nicht eher auch auf einen erheblichen Anteil an Konvektionswärme zurückzuführen sein? Oder sind für Sie 20% grundsätzlich der Einfachheit halber immer vernachlässigbar?
Sind Sie schon mal auf in Bergen auf einem Schneefeld bei strahlendem Sonnenschein gewesen und haben sich die Sonne wärmend ja erhitzend in Ihr Gesicht scheinen lassen? Was passiert, wenn Sie ihre Hände zwischen Sonne und Gesicht halten. Ist es dann auch noch warm, weil die IR-Strahlung der Sonne (immerhin 50% der Strahlung) wie Billardkugeln vom Schneefeld indirekt in Ihr Gesicht reflektiert wird?

Zitat:
Wenn ich aus welchen Gründen auch immer nur 2 kg Holz verbrennen möchte dann geht das im Grundofen auch. Der Wirkungsgrad ist dann halt nicht besonders gut, und es raucht etwas kräfiger aus dem Schornstein, die Nachbarn bekommen etwas zum "riechen".

Klar geht das und wenn die Verbrennung sauber und mit gutem Lambda ist, ist auch der Wirkungsgrad HÖHER, da der Abgasverlust niedriger ist. Sogar so hoch, dass die Abgastemperatur wohl noch im GO unter den Taupunkt fällt und Sie dort wunderschönes kondensiertes Oxidationswasser haben, welches dann auch Glanzrus bilden kann, wenn die Verbrennung dann doch nicht so sauber ist.


Zitat:
die Nachbarn bekommen etwas zum "riechen". Eben genauso, wie es beim Kaminofen sowieso immer ist

Man sollte die Öfen schon bestimmungsgemäß bedienen, auch einen GO. Glaube kaum, dass Sie den 2kg GO-Abbrand in der Bedienungsanleitung von Herrn Kerns Ofen stehen haben.

Zitat:
Kaminofen nach ein paar Jahren abreißen lassen...Schaden 7000€

Einen Kaminofen abreißen? 7000 € Schaden? Verwechseln Sie da nicht etwas. Sie meinen bestimmt einen Br.....Kombiofen, oder?
Keine Sorge - nehme ich nicht persönlich! Habe einen Olsberg!

Gruß
Oli
24.02.15, 00:52:37

Stove

(Senior Member)

geändert von: Stove - 24.02.15, 09:09:59

Hallo,
Nachdem ich jetzt auch ihren Beitrag gelesen habe, frage ich mich, was sie damit eigentlich erreichen wollen. Worum geht es ihnen?
Sie wollen doch nicht wirklich "meiner ist besser als deiner" spielen, oder?
Sie können auch wohl kaum ernsthaft die GO-Besitzer von den Vorzügen eines Kombiofens überzeugen wollen.
Anstatt sich provoziert zu fühlen, könnten sie die Erfahrungen der anderen doch einfach so stehen lassen.
Der Leser wird sich schon selbst ein Urteil bilden können, ob die beschriebene Situation auf ihn zutrifft.

Wenn es jedoch darum geht, dem Leser (unerfahrene Noch-nicht-Ofenbesitzer, wie z.B. ich) deutlich zu machen, dass ein GO allgemein nicht ausreichend flexibel im Vergleich mit einem Kombiofen ist, dann muss ich leider sagen, dass mich persönlich die Aussagen und Erfahrungsberichte der GO-Besitzer mehr überzeugen.
Oli, im Übrigen sind ihre Ausführungen zum Thema GO, ob nun richtig oder falsch, alle theoretischer Natur, da sie selbst (habe ich doch richtig verstanden) gar keinen haben und daher ein direkter Vergleich der Erfahrungen schwer möglich ist.

Nach allem, was ich bisher gelesen habe, überwiegen für mich beim Kombiofen die Nachteile.
Mag nicht für alle gleichermaßen gelten, aber ganz offensichtlich befinde ich mich damit in großer Gesellschaft.

Nachdem, was ich bisher gelernt habe, muss ein GO mindestens mit 50% der möglichen Holzmenge pro Abbrand bestückt werden, um eine optimale Verbrennung zu gewährleisten.

VG
Stove



24.02.15, 08:34:51

niroki

(Advanced Member)

geändert von: niroki - 24.02.15, 14:20:04

Hallo Oli,

das können Sie mir jetzt glauben oder nicht, ich habe von Ihren durchlebten Probleme mit Ihrem Ofen als ich meine Beiträge geschrieben habe noch nichts gewußt. Jetzt nach Ihrem Zitat
Zitat von pyromanenoli:
Hallo niroki,

da ja diese letzten beiden Beiträge an mich als ehemaligen "Pfuschofenbesitzer" gerichtet sind, werde ich mich dazu äußern.


Jetzt habe ich natürlich hier im formum gesucht und Ihren Beitrag gefunden, wo Sie über Ihre Probleme mit dem Ofen berichten. Und nun nochmals ganz ehrlich, Sie tun mir Leid, dass Sie das erleben mussten, aber ich sage Ihnen eins: Genau vor dieser Situation hatte ich rießige Angst, da entscheidet man sich Tausende von Euros auszugeben und danach hat man Ärger am Hals, dass es die letzten Nerven kostet. Wenn ich ein Auto kaufe, das nichts taugt, dann verkaufe ich es eben oder muss den Verlust verschmerzen, aber bei einem Ofenbau wie bei uns beiden wird ja richtig was am Haus verändert, wenn das dann "Schrott" ist, hat man richtig ein am Haus fest verbautes Problem, das so leicht nicht mehr gut gemacht oder rückgängig gemacht werden kann. Ich hoffe wirklich für Sie, dass Sie jetzt endlich zufrieden mit Ihrem Ofen sein können und das leider Erlebte nicht auch noch heute gesundheitlich negativ auf Sie wirkt. Ich weiß von was ich spreche, mittlerweile bin ich 50 Jahre alt, all das Negative steckt man nicht mehr so leicht weg wie ein "Jungspund".

Somit ist Ihnen jetzt auch klar, dass ich den Begriff "Pfusch-Ofen" nicht auf Ihren Ofen bezogen habe sondern einfach ganz allgemein wollte ich sagen, dass man als neutraler Leser für eine Entscheidung, welche Ofenvariante man wählen soll möglichst nur die Berichte für eine Ofenentscheidung heranziehen soll, bei denen der Ofen auch so funktioniert, wie er eigentlich nach Stand der Technik auch funktionieren sollte. Für eine Entscheidung, welchen Hersteller oder welchen Ofenbauer ich dann nehme sind vielleicht sogar dann die Berichte am geeignetesten, die über den "Pfusch" der selbigen berichten zwinkern

Nicht über alle Ihre Anmerkungen zu meinen Beiträge möchte ich Stellung nehmen, der neutrale Leser kann sich ja seine eigene Meinung bilden was für Ihn gilt. Meine Erfahrung mit meinem Grundofen entspricht aber manchmal einfach nicht dem was Sie über einen Grundofen sagen.



Nur soviel: Sie haben sicherlich recht, wenn sie bemängeln, dass ich in meinen Beiträgen die Begriffe Energie und Leistung nicht richtig verwendet habe, zu meiner Entschuldigung, ich bin Betriebswirt und kein Techniker. Und wenn ich einen Beitrag hier im forum schreibe, dann kommt es mir vor allem darauf an, dass ein Leser das so auch verstehen kann wie ich es meine und ich möchte nicht vorher "alle" pysikalischen Begriffe nach ihrer Korrektheit überprüfen. Es ist doch schön, wenn dann solche Fachleute wie Sie das richtig stellen, für mich ist die Welt daher trotzdem in Ordnung zunge raus Und wehe wenn Sie dann mal in einem Beitrag betriebswirtschaftlich falsche Begriffe nehmen, dann korigiere ich sie und freue mich tierisch darüber zunge raus

Gruß niroki
PS: ich bin ein Mensch, der gerne mal jemand anderen auf die "Schippe" nimmt, aber auch nichts dagegen hat wenn er selber mal "verarscht" wird. Ich lache gerne und nehme mich selbst nicht so ernst (versuche ich zumindest). Daher meine bitte, wenn ich mich daneben benehme bitte sagen, ich versuche mich dann zu bessern, aber meist wird es dann langweiliger zwinkern


24.02.15, 09:28:28

hustrac

(Senior Member)

Hallo,

Geb ich auch noch meinen Senf dazu zwinkern

Ich habe bisher seit über 20 jahren einen K--o Warmluft "Kachelofen" .Mit jungen Jahren kannte ich nichts anderes und der Geldbeutel war auch ziemlich schmal. Wärme gibt der Ofen bis heute ab ,mit den allen bekannten Vor- und Nachteilen.
Unterm Strich muß ich sagen war das OK und finanziel hat es sich ,denke ich auch im Rahmen gehalten.
Ob ich heute unter den gleichen Voraussetzungen wieder so entscheiden würde kann ich nicht sagen.
In den letzten Jahren waren wir zum Skifahren in einer FW mit GO . Fasziniert an dem Ofen hat mich:
a. die sehr lange Wärmeabgabe
b. eine unbeschreibliche Wohlfühlwärme
c. kein ständiges Nachlegen und wenig Dreck
d. die unterschiedliche Wärmeabgabe (Temperaturkurve) von geschätzt 18 - 28 °C selbst wenn wir ab und zu das Fenster öffnen mußten finde ich das viel angenehmer als eine konstante Temperatur von z.B. 22,3 °C lachen
Das ist für mich "Leben"

Und seitdem stand für mich fest, sobald als möglich einen anderen Ofen (vorrangig einen GO)bei mir einzubauen.
Ich denke für mich ,wenn schon dann richtig.
Nach langem recherchieren sind wir nun in der Planungsphase.
Und freuen uns auf den nächsten Winter.

Ich verstehe aber auch durchaus das ein anderer andere Voraussetzungen,Bedürfnisse und Erfahrungen bzgl. Heizen hat.
Somit wird es nicht die eine richtige Lösung für alle geben.
Finde ich auch schöner freuen

Grüße
Uli
24.02.15, 09:48:04

pyromanenoli

(Senior Member)

Hallo Stove,

ERSTENS:

Zitat:
Nachdem ich jetzt auch ihren Beitrag gelesen habe, frage ich mich, was sie damit eigentlich erreichen wollen. Worum geht es ihnen?
Sie wollen doch nicht wirklich "meiner ist besser als deiner" spielen, oder?


Wenn Sie ihn WIRKLICH gelesen hätten, dann wüssten Sie:

Zitat:
Meine Aussage war lediglich, dass es keinen Grund gibt einen GO zu verherrlichen, noch einen Kaminofen zu "verteuflischen". Der Ofen muss immer auf die speziellen Wünsche und Gegebenheiten des Kunden ausgelegt werden. Und da kann es vorkommen, dass ein GO nicht immer die richtige Wahl ist. Nichts anderes habe ich gesagt!....Meine Argumente beziehen sich auf das eindeutige "IMMER" in Ihrem thread....



ZWEITENS

Zitat:
Sie können auch wohl kaum ernsthaft die GO-Besitzer von den Vorzügen eines Kombiofens überzeugen wollen.


Wo bitte habe ich was über die Vorzüge eines Kombiofens geschrieben? Schon gar nicht über MEINEN! Es ging um den Vergleich GO - Kaminofen. Sie sollten wirklich besser lesen UND versuchen es zu verstehen!


DRITTENS

Zitat:
Nach allem, was ich bisher gelesen habe, überwiegen für mich beim Kombiofen die Nachteile.


Haben Sie eigentlich begriffen, dass Kaminofen und Kombiofen zwei völlig unterschiedliche Ofenarten sind?


VIERTENS

Zitat:
Anstatt sich provoziert zu fühlen, könnten sie die Erfahrungen der anderen doch einfach so stehen lassen.


Und was ist das?

Zitat:
Sie haben mit Ihrem kleinen 1000 kg GO mit der 10 kg Feuerung von Herrn Kern eine ideale Lösung für Ihre Wünsche, Ihre Raumgeometrie und Ihre Heizlast bekommen - Glückwunsch - aber dass sollte eigentlich die Regel und nicht die Ausnahme sein. Sie brauchen sich Ihren Traumofen doch nicht seitenweise schön zu rechnen! Er funktioniert bei Ihnen für all Ihre ZWecke, das können Sie über Ihren Ofen aus Erfahrung sagen.


FÜNFTENS

Zitat:
Wenn es jedoch darum geht, dem Leser (unerfahrene Noch-nicht-Ofenbesitzer, wie z.B. ich) deutlich zu machen, dass ein GO allgemein nicht ausreichend flexibel im Vergleich mit einem Kombiofen ist,


Ich habe geschrieben:

Zitat:
Der Ofen muss immer auf die speziellen Wünsche und Gegebenheiten des Kunden ausgelegt werden.


Was soll da "allgemein" sein?

Sorry, aber ich habe wirklich noch nie erlebt, dass jemand mit dem, was er schreibt so daneben liegt wie Sie bei Ihrem letzten thread.


Hallo niroki,

dann hätten wir das geklärt. Es brauch Ihnen mit mit meinem Ofen nicht leid zu tun. Es hat ja auch sein Gutes - ich weiß nun mehr über Öfen als ich jemals wissen wollte... Am Ende habe ich nun einen Ofen, der mir meine Bude wärmt, ob der nun ein paar Prozent zu wenig Wirkungsgrad hat oder nicht ist mir inzwischen egal - lege ich eben 1-2 Scheit mehr auf. Hauptsache ich musste die Nachbesserung nicht einklagen und mein Ofenbauer hat OHNE Androhung irgendwelcher Manahmen gehandelt, obwohl der Brunner Service und ein Gutachter sagten, dass alles in Ordung sei. Aber das ist ein anderes Thema.
Nochmal - ich habe primär lediglich Ihr uneingeschränktes "IMMER" bemängelt. Warum, das wissen Sie jetzt, nämlich gerade weil unerfahrene "Noch-Überhaupt-Kein-Ofen-Besitzer" wie Stove hier im Forum unterwegs sind und solche statements ein gefundenes Fressen für solche Leute sind. Das kann (muss aber nicht) in die Hosen gehen!


Hustrac hat es auf den Punkt gebracht.

Zitat:
Somit wird es nicht die eine richtige Lösung für alle geben.


Wenn Stove jetzt das außer

Zitat:
Nachdem, was ich bisher gelernt habe, muss ein GO mindestens mit 50% der möglichen Holzmenge pro Abbrand bestückt werden, um eine optimale Verbrennung zu gewährleisten.


noch gelernt hat, dann hat sich der thread schon gelohnt.

Gruß
Oli
24.02.15, 21:05:24

niroki

(Advanced Member)

geändert von: niroki - 25.02.15, 08:50:31

Hallo an alle Mitleser,

der Thread hat sich doch jetzt gut entwickelt, Argumente wurden falsch verstanden, sie wurden wieder richtig gestellt, die Welt ist jetzt wieder in Ordnung; ALLE HABEN SICH LIEB freuen

Ich hoffe, mit meinem folgenden Statement bringe ich das lieb haben nicht wieder auseinander.

Aber eins ist mir noch ganz wichtig, und das für diejenigen, die gerade am Überlegen sind, welche Ofenart sie denn haben wollen. Denn mit dieser Frage bin ich vor zwei Jahren auch gestartet, und es war wirklich nicht einfach, aus der vielzahl an Ofenvarianten und Begriffen durchzublicken. Da gibt es Kachelofen, Bollerofen, Schwedenofen, Heizkamin, Kaminofen, Kombiofen, Grundofen, Specksteinofen, sind das jetzt alle oder habe ich noch einen vergessen? verwirt

Ich habe mehrere Ofenanbieter im Haus gehabt und bin auf mehrere Ausstellungen gewesen und es wurde deshalb nicht einfacher mit der Entscheidung.

Aber irgendwann ist mir eins klar geworden was ich will und was nicht und das jetzt zu Sagende gilt nur für mich und ist absolut nicht für allgemeinverbindlich zu halten!!!!!!!!!!!

1. Ich habe eine gute Nase, ich rieche schon den "Sonntags-Braten" wenn andere aus meiner Familie noch nichts riechen. was will ich damit sagen? Wenn ein Ofen, egal welcher Variante einen Heizeinsatz aus Metall haben, dann rieche ich wenn der Ofen heiß geworden ist, vorallem dann, wenn er schon länger nicht mehr geheizt wurde. Der Geruch erinnert mich immer an meine Oma, die hatte eine fahrbare elektrische Zusatzheizung, immer wenn die Drähte glühten und der darauf liegende Staub verkohlte gab es diesen Geruch. Genause jetzt bei meinen Bekannten, wenn der Ofen mit Metalleinsatz nach längerer Standzeit befeuert wird, dann rieche ich genau das und erinnere mich an meine Oma. Das einzige Gute daran ist für mich aber nur die Erinnerung an meine Oma, auf den Geruch könnte ich verzichten zwinkern
Wenn der Ofen dann länger beheizt wurde, dann rieche ich nichts mehr, aber ich weiß, dass weiterhin alle Partikel, die vom Boden aufgewirbelt werden und sich in der Luft dann befinden, an dem heißen Heizeinsatz vorbeigehen und verkohlen. Das weiß jeder Hersteller von solchen Heizeinsätzen und es ist wissenschaftlich erwiesen, dass das dazu führt, dass die Raumluft deshalb sehr belastet wird. Ob das mir nun gesundheitlich schadet oder nicht genauso wie die Handystrahlung, ob das auf Dauer schadet oder nicht ist sich die Wissenschaft noch nicht einig - aber für mich gilt - das will ich nicht haben! überrascht

2. Ich habe für mich festgestellt, Strahlungswärme ist angenehm und gefällt mir, Konfektionswärme finde ich nicht so gut, denn dabei fühle ich mich nicht so wohl. Also gilt für mich, wenn ein Ofen, dann mit dem größten Strahlungsanteil. Warum: habe ich in einem Beitrag weiter oben schon begründet, kann man nachlesen, nur soviel:
a)Strahlungswärme bedeutet Verteilung der Wärme durch Wärmestrahlung wie bei der Sonne ohne dass die Luft bewegt wird. Dieses Prinzip spürt man sehr gut im Winter. Es sind -5 Grad und ich bin mit einer warmen Jacke angezogen. Kaum kommt die Sonne raus und strahlt mich an, dann reicht ein Pullover aus, obwohl es immer noch -5 Grad hat. Das bedeutet jetzt auch in meiner Wohnung bei Strahlungswärme, dass an der Decke und am Boden fast die gleichen Temperaturen herrschen.

b) Konfektionswärme bedeutet, Wärme wird durch den natürlichen Effekt verteilt, dass Warme Luft aufsteigt und kalte Luft an den Boden sinkt. Das bedeutet, an der Decke ist es viel wärmer als am Boden somit knapp ausgedrückt - roter glühender Kopf und kalte Füße.

Fazit: für mich gab es noch mehrere Gründe, warum ich mich zuletzt für eine Ofenvariante entschieden habe, aber die zwei oben genannten waren die wichtigsten. Und die zwei oben genannten Gründe nämlich kein metallischen Heizeinsatz und größtmöglicher Strahlungswärmeanteil waren für mich KO- Kriterien für den Ofenkauf. Das hat für mich ganz konkret bedeutet: entweder werden die beiden Bedingungen eingehalten oder ich kaufe keinen Ofen! Dann bleibe ich bei meiner bisherigen Gas-Zentralheizung, die kostet mich im Jahr 750,- € an Gasverbrauch.

Und deshalb habe ich folgendes festgestellt, dass nur ein Grundofen das erfüllt, was ich mir unter einem Ofen vorstelle, beziehungsweise was ich mit einem Ofen haben will beziehungsweise nicht haben will. Ich wiederhole mich jetzt bewust nochmals: Das gilt nur für mich

Und so war die Entscheidung gefallen, es soll ein Grundofen sein. Jetzt aber den richtigen Grundofenbauer zu finden war nochmals ein ganz anderes Thema. Da gibt es große Anbieter mit sogenannten Systembauten oder auch kleine Firmen vor Ort, die wirklich noch Stein auf Stein bauen. Und im Netz findet man genügend Grundofenbesitzer die ihren Ofenbauer am liebsten an die "Wand klatschen" würden, will sagen allles ging schief was nur schief gehen kann. Letztendlich habe ich mich für die Firma Kern entschieden und bereue es bis zum heutigen Tag nicht. Absolutes technisches Wissen und Beratung vom "Chef" Herr Kern persönlich und absolute top-Leistung beim Bau vor Ort, bin mehr als zufrieden. Alles ist so, wie ich es mir in der Theorie vorgestellt habe und ich freue mich jeden Tag an meinem Ofen.

Gruß niroki
25.02.15, 07:36:35

Stove

(Senior Member)

Hallo Niroki,

Auch dieser Beitrag von Ihnen ist für mich eine Bestätigung, dass ein Grundofen für mich die richtige Wahl sein wird.
Der Beitrag von hustrac beschreibt auch nochmal sehr schön die Erfahrung im Vergleich von Grundofen mit Warmluft/Kombiofen. Kann ich sehr gut nachvollziehen und hat mich ebenso überzeugt.

Ich möchte an diese Stelle nochmal hervorheben, wie hilfreich solche Beiträge sind, wenn es darum geht, die eigenen Anforderungen mit den Erfahrungen anderer zu vergleichen. (Es gibt eigentlich nichts daran, was mich daran zweifeln lässt, das der GO auch für mich passen wird.)

Nebenbei bemerkt, halten Beiträge wie ihre auch das Niveau und den inhaltlichen Wert des Forums hoch. Das macht es leicht, über vereinzelte Ausfälle hinwegzusehen.

Vielen Dank und viele Grüße
Stove
26.02.15, 21:05:03

niroki

(Advanced Member)

geändert von: niroki - 27.02.15, 09:07:20

Hallo Stove,

vielen Dank für die "Blumen" zunge raus

Die Beiträge zu schreiben war auch nicht einfach und mit großem zeitlichen Aufwand verbunden, aber ich finde, es hat sich gelohnt und es tat mir selbst auch mal gut, das Erfahrene im Bezug auf meinen Ofen mal zusammenzufassen.


Wenn Sie sich jetzt noch für den richtigen Ofenbauer entscheiden, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Vielleicht streicht ja jetzt Herr Kern diesen Beitrag, aber das muss jetzt einfach mal gesagt werden, und glauben Sie mir, ich habe nichts davon dass ich das jetzt schreibe.

Ich denke, dass es einige wirklich gute Ofenbauer gibt, die einen Grundofen planen und bauen können. Aber eins weiß ich ganz sicher, die Firma Kern mit dem Inhaber Herr Kern kann es auf jeden Fall, das habe ich erlebt.

Warum schreibe ich das? Sowas wie mit Herr Kern habe ich mit einem Handwerker noch nie erlebt. Ich bin Kaufmann von Beruf aber technisch interessiert. Bevor ich was kaufe, möchte ich es gerne technisch verstehen. Auf den Ofen bezogen, die vielen Möglichkeiten beim Ofenbau wollte ich zuerst technisch verstehen, damit ich zum Schluss auch wirklich das in Auftrag gebe, was für mich das Beste ist. Nun war es leider so, dass einige Ofenbauer mir zwar schön anzusehende Ofen anboten, meine Frau war auch immer begeistert, aber sobald ich technische Fragen stellte, wurden die Antworten oft so "blumig", das das mir sogar als Kaufmann komisch vorkam oder ich es einfach nicht verstand. Das Beste fand ich dann immer, wenn große Ofenanbieter ihrer Vertreter zu mir schickten. Folgende Situation ergab sich dann; ich als Kunde und Kaufmann stellte technische Fragen an einen Vertreter, der auch Kaufmann ist. Was soll dabei herauskommen, wenn zwei Kaufleute sich über Technik unterhalten? zwinkern

Ganz anders war es mit Herr Kern: Alle meine Fragen hat er mir immer kompetent beantworten können, so dass ich es auch verstand. Er hat sogar manchmal Fragen von mir beantwortet, die ich so noch gar nicht gestellt hatte, spüren sie wie ich denke. Damit will ich sagen, er hat mich auf Probleme und deren Lösung aufmerksam gemacht, die mir noch nicht aufgefallen sind.

Das Ergebnis war dann, Herr Kern hat mir einen Ofen geplant und gezeichnet von dem 1. meine Frau von der Optik her voll begeistert war und 2. ich als technisch interesierte Kunde voll davon überzeugt war, das das was ich jetzt in Auftrag gebe genau das Richtige für uns ist.

Und die Ausführung vor Ort dann: einfach nur Klasse. Es kam ein Mitarbeiter von Herr Kern, der war 4 Tage bei uns. Ich wollte beim Aufbau mit dabei sein und hatte mir extra Urlaub genommen. Welcher Handwerker hat das schon gerne, wenn der Kunde ihm ständig über die Schulter schaut? Aber ich wollte nicht einfach nur am Ende einen fertigen Ofen haben, sondern auch Wissen, wie mein Ofen von Innen aufgebaut ist. Für den Handwerker war das überhaupt kein Problem, er wurde von uns richtig in die Familie aufgenommen, hat bei uns mitgegessen und ich habe gespürt, dass es ihm beim Abschied auch schwergefallen ist. Er hat sich einige Tage später sogar telefonisch bei uns gemeldet, um zu fragen wie es uns denn geht. Wo erleben sie sowas noch?

Und dann danach: Oft ist es ja so, dass wenn der Auftrag erledigt und bezahlt ist und auch keine Folgeaufträge mehr zu erwarten sind, die Handwerker nicht meht so sehr am Kunden interessiert sind. Auch hier ganz anders bei Herr Kern. Ich habe das Gefühl, er freut sich jedesmal wenn ich anrufe und meine Fragen beantwortet er mir immer sehr geduldig und vor allem kompetent. So hatte ich danach Fragen zum Trockenheizen, mal wollte ich wissen welche Anzündmethode besser ist, was pasiert wenn ich ausversehen zuviel Holz als die maximale Menge in den Ofen tue, jetzt plane ich einen Anbau, reicht der Ofen auch noch dafür aus? Logischerweise informiere ich mich zuerst über das Internet, ich will Herr Kern ja auch nicht überstrapazieren, aber wenn ich es dann nicht finde, dann frage ich Herr Kern und weiß danach Bescheid! freuen

Gruß niroki

27.02.15, 07:12:39
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